„ICE raus jetzt”

Bruce Springsteen – Streets Of Minneapolis

Durch das Eis und die Kälte des Winters
Die Nicollet Avenue hinunter
Eine Stadt in Flammen kämpfte gegen Feuer und Eis
Unter den Stiefeln der Besatzer
König Trumps Privatarmee vom DHS
Mit Waffen an ihren Mänteln
Kam nach Minneapolis, um das Gesetz durchzusetzen
So lautet zumindest ihre Geschichte
Gegen Rauch und Gummigeschosse
Im frühen Licht der Morgendämmerung
Stand die Bevölkerung für Gerechtigkeit ein
Ihre Stimmen hallten durch die Nacht
Und es gab blutige Fußspuren
Wo Gnade hätte sein sollen
Und zwei Tote, die auf den schneebedeckten Straßen zurückgelassen wurden
Alex Pretti und Renee Good

Oh unser Minneapolis, ich höre deine Stimme
Die durch den blutigen Nebel singt
Wir werden für dieses Land einstehen
Und für den Fremden in unserer Mitte
Hier in unserer Heimat haben sie getötet und gewütet
Im Winter des Jahres 1926
Wir werden uns an die Namen derer erinnern, die starben
Auf den Straßen von Minneapolis

Trumps Schlägertrupps schlugen auf ihn ein
Auf sein Gesicht und seine Brust
Dann hörten wir die Schüsse
Und Alex Pretti lag tot im Schnee
Sie behaupteten, es sei Notwehr gewesen, Sir
Glauben Sie bloß nicht Ihren Augen
Es ist unser Blut und unsere Knochen
Und diese Trillerpfeifen und Telefone
Gegen Millers und Noems schmutzige Lügen

Oh unser Minneapolis, ich höre deine Stimme
Die durch den blutigen Nebel schreit
Wir werden uns an die Namen derer erinnern, die starben
Auf den Straßen von Minneapolis

Jetzt sagen sie, sie seien hier, um das Gesetz aufrechtzuerhalten
Aber sie treten unsere Rechte mit Füßen
Wenn deine Haut schwarz oder braun ist, mein Freund
Kannst du sofort befragt oder deportiert werden

In Sprechchören „ICE raus jetzt”
Das Herz und die Seele unserer Stadt bestehen fort
Durch zerbrochenes Glas und blutige Tränen
Auf den Straßen von Minneapolis

Oh unser Minneapolis, ich höre deine Stimme
Die durch den blutigen Nebel singt
Hier in unserer Heimat haben sie getötet und gewütet
Im Winter des Jahres 26
Wir werden für dieses Land eintreten
Und für die Fremden in unserer Mitte
Wir werden uns an die Namen derer erinnern, die gestorben sind
Auf den Straßen von Minneapolis
Wir werden uns an die Namen derer erinnern, die gestorben sind
Auf den Straßen von Minneapolis

echaz.Hafen oder Regionalstadtbahn? NEIN: echaz.Hafen UND Regionalstadtbahn!

Liebe Leute,

uns erreichte ein Aufruf des Reutlinger Kulturzentrums franz.K:

echaz.Hafen durch die Stadtbahn bedroht?

Der Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb plant eine Stadtbahn – ein bedeutendes Infrastrukturprojekt, das wir als franz.K grundsätzlich begrüßen. Eine nachhaltige Mobilität ist für unsere Stadt enorm wichtig – und wir freuen uns über jede Entwicklung, die Reutlingen lebenswerter macht.

Aber: In der aktuellen Planungsphase stehen mehrere Trassenführungen zur Diskussion, und eine davon bedroht ganz konkret unsere Open-Air-Spielstätte, den echaz.Hafen – einen Ort, von dem wir glauben, dass er für Reutlingen kulturell, sozial und städtebaulich von hohem Wert ist.

die Variante B6 (rosa Linie) geht quer über den Echaz.Hafen

alle weiteren Infos (Stand der Planung, warum ist das für die Stadtgesellschft so eine wichtige Frage usw. )könnt Ihr auf dieser Seite nachlesen:

externe Weiterleitung auf die Homepage des franz.K

und nun der Aufruf vom franz.K:

Hallo, wir brauchen Eure Unterstützung:
heute wenden wir uns mit einer Bitte an euch!
Im Herbst soll/wird der Gemeinderat darüber entscheiden, wie die Stadtbahn in die Stadt Reutlingen kommt und ob oder wie sie über den echaz.Hafen fährt.
Das wäre das Ende für den Hafen. mehr unter https://www.franzk.net/weblog/echaz-hafen-durch-die-stadtbahn-bedroht

Wir brauchen daher dringend eine große Öffentlichkeit, die via Leserinnenbriefe und/oder Gespräche mit den Stadträtinnen die Wichtigkeit des Hafens betont oder auf der interaktiven Karte eure Kommentare verseht:
https://bauinfo.de/project-overview?project_id=u5fxJQjvSwat_RrRkq9FVA
Oder teilt und unterschreibt unsere Petition:
https://www.change.org/Erhaltet_den_KulturplatzechazHafen

Wenn eine dieser Trassen über den echaz.Hafen führt, muss der Hafen weichen.

Es besteht die Möglichkeit, dass die Stadtbahn über die Gutenbergstrasse nördlich am franz.K (vor dem Haupteingang) vorbeiführt.

Nähere Informationen dazu findet ihr hier auf unserem Weblog: https://www.franzk.net/weblog/echaz-hafen-durch-die-stadtbahn-bedroht

Es ist also nun der politische Wille der Gemeinderät*innen gefragt:

Will man den Kulturplatz in Reutlingen erhalten?
Soll die Zukunft des franz.K gesichert bleiben?

Wenn die Zukunft des echaz.Hafens auf der Kippe steht, können wir auch nicht investieren. Denn auch das Gebäude des ehemaligen Nepomuks ist marode. Da die Stadtverwaltung aber kein Geld hat und wir die Belebung im Gebäude dringend brauchen, hatten wir der Stadtverwaltung angeboten, in finanzielle Vorleistung zu gehen, um das Gebäude wieder verpachtbar und somit wieder belebt zu machen.
Dafür benötigen wir jedoch den echaz.Hafen als Sicherheit für die Kredite.

Somit hängen nun alle Projekte in der Luft: die Zukunft des echaz.Hafens, die Zukunft des Gebäudes „Unter den Linden” und unser Solarpanel-Projekt, welches wir an die Lärmschutzwand des Hafens hätten anbringen wollen diesen Sommer.

Wir wissen, dass alle immer viel zu tun haben, wären aber sehr dankbar, wenn ihr euch für uns einsetzen könntet, damit die Stadträt*innen sehen, dass es auch andere betrifft.
Es wäre super, wenn ihr alle im September aktiv werdet, denn im Herbst könnte die Entscheidung der Trassenführung fallen.

Wir bedanken uns bereits jetzt für eure Mühe und Solidarität!

Vielen lieben Dank und viele Grüße

franz.K

Das Ziel lautet:

echaz.Hafen
und
Regionalstadtbahn !

hier noch ein Bericht aus einer Verasntaltun zu Regionalstadtbahn:

von RTF1

Knapp 450.000 Wohnungen fehlen „Notfallhilfe“ für sozialen Wohnungsbau – und sozialen Frieden

Info zu:

Am 20. Oktober fand auf Einladung der drei Bündnispartner Architektenkammer Baden-Württemberg, Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) sowie Landesverband Deutscher Mieterbund Baden-Württemberg eine Landespressekonferenz statt. Nachfolgend dazu eine Medieninfo sowie ein Positionspapier zum Download.

  • Bündnis aus Architektenkammer, IBA’27 und Mieterbund BW legt Vorschlag für ein befristetes, soziales Konjunkturprogramm vor
  • Zinsfreie und zinsermäßigte Darlehen als wirksame Förderinstrumente 
  • Ohne gemeinwohlorientierten Wohnungsbau weitere Destabilisierung der Demokratie

Die derzeitige Lage im Wohnungsbau ist nicht schönzureden: Die Mieten steigen kontinuierlich. In Ballungszentren frieren die Mietmärkte ein. Der Rekordetat für Wohngeld kann nur, wenn tatsächlich gebaut wird, die soziale Schieflage leicht abfedern, löst das Wohnungsproblem also nicht. Der Berliner Baugipfel beim Bundeskanzler endete mit einem 14-Punkte-Programm. Doch Bauen, auch und gerade der soziale Wohnungsbau, ist Ländersache. Die Landeswohnraumförderung zeigt, konjunkturell bedingt, ein krasses Missverhältnis zwischen dem Volumen der für Projekte reservierten Fördergelder und der Anzahl an Wohnungsbauten, die tatsächlich begonnen und realisiert werden. Im Planungs- und Bauhauptgewerbe wird bereits Personal entlassen – Fachkräfte, die fehlen, wenn die Konjunktur wieder anzieht. Jeder aufgeschobene Bau einer Wohnung verschärft jedoch den Fehlbedarf an Wohnungen weiter. Wissenschaftler wie Jens Beckert, der Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, warnen vor massiven gesellschaftlichen Verwerfungen.

Das Bündnis aus Architektenkammer Baden-Württemberg, Internationaler Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) und dem Landesverband Deutscher Mieterbund Baden-Württemberg fordert eindringlich das Ende staatlicher Zurückhaltung. Bevor die Wohnungsfrage noch mehr Sprengkraft entfalte und die Demokratie im Land ernsthaft gefährde, müsse ein soziales Konjunkturprogramm als „Notfallhilfe“ aufgesetzt werden.

„Die bisherigen Instrumente wie die degressive Abschreibung erreichen die gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft, die wenig Ertragssteuer zahlt, überhaupt nicht“, argumentiert Kammerpräsident Markus Müller. „Wir brauchen dringend die Förderung über zinsfreie und zinsermäßigte Darlehen, die sozialen Projekten zu einer ‚schwarzen Null‘ verhelfen. Ohne zielgenaue Unterstützung dieses preissensiblen Segments wird sich der Fehlbedarf an bezahlbaren Wohnungen weiter vergrößern. Wir sind überzeugt: Dies bedroht den sozialen Frieden im Land.“ Andreas Hofer, Intendant der IBA’27, sagt: „Der Wohnungsbau braucht jetzt Unterstützung, um die existenzielle Krise zu bewältigen und uns die Zeit zu verschaffen, die Wohnbauförderung so zu gestalten, dass ausreichend zukunftsfähige und bezahlbare Wohnungen dauerhaft bestehen.“ Mieterbundchef Rolf Gassmann kritisiert: „Die Antworten des Bundes auf die dramatische Krise im Wohnungsbau sind unzureichend und setzen falsche Schwerpunkte. Aber immerhin hat der Bund reagiert. Die für die Wohnraumförderung zuständige Landesregierung tut: Nichts!“

Architektenkammer, IBA’27 und Mieterbund schlagen konkret (Positionspapier zum Download) eine wirksame Akutmaßnahme vor: zinslose oder zinsvergünstigte Kredite als zeitlich befristetes Konjunkturprogramm, um den Wohnungsbau für besonders vulnerable, finanzschwache Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Die Kreditförderung soll ausschließlich den Verlustausgleich bei gemeinwohlorientierten Wohnungsbauprojekten schließen. Der zu erzielende Effekt: Reservierte Fördermittel würden tatsächlich „verbaut“ und langfristig soziale Werte geschaffen, die Bauwirtschaft würde stimuliert und Kapazitäten für preiswerten Wohnungsbau würden nach der Krise gesichert.

Quelle: AKBW Pressekonferenz und Positionspapier

Quelle SWR

Bullshit-Bingo der Verkehrswende

Einen wunderbaren Kommentar auf heise.de zum Jahresanfang zur Verkehrswende möchte ich Euch in Ausschnitten heute nicht vorenthalten. Den ganzen Text könnt und misst Ihr Euch hier anschauen……


Ein paar Schlüsselbegriffe, die bei jeder Debatte früher oder später auftauchen – und was dahinter steckt.

Mehr noch als jedes andere Thema wird die Debatte um den Verkehr hoch emotional geführt – geht es doch schließlich (vorrangig) um des Deutschen Liebstes Kind und daher um nichts weniger als die persönliche Freiheit. Wie komme ich von A nach B? Welche Eventualitäten müssen abgedeckt sein? Welche Neuerungen müssen her? Welche weg? Es folgt daher ein kleines, bissiges Glossar, das Sie für Argumente in der Debatte rüstet.

Antriebswende:

„Eine Antriebswende ist noch keine Verkehrswende“, heißt es gerne aus eher linken Kreisen – oft gefolgt vom (bei Konservativen gut anschlussfähigen) Hinweis, dass E-Autos auch nicht besser seien als Verbrenner. Die Tatsache, dass das erste Argument zweifellos richtig ist, macht das zweite allerdings auch nicht besser [1].

Blackout:

Passiert nach den Befürchtungen vieler unweigerlich, wenn alle Menschen ihre E-Autos gleichzeitig laden würden. [2] Theoretisch richtig, gilt aber auch für Föns, Kaffeemaschinen oder Backöfen.

Bullerbü:

Berlin sei nicht Bullerbü, sagte Franziska Giffey (SPD) im Berliner Wahlkampf. [3] Soll heißen: Weniger Autos und mehr Radwege sei nichts für Metropolen wie Berlin, sondern nur etwas für idyllische Käffer. Zu denen zählt Giffey offenbar auch Städte wie Barcelona oder Paris [4].

…..

Export::

Bricht ein, sobald deutsche Autobauer nicht mehr ungebremst auf deutschen Autobahnen die Glanzstücke deutsche Ingenieurskunst zur Schau stellen können. Damit würde Porsche und BMW ein ähnliches Schicksal drohen wie Ferrari und Lamborghini, denen jegliche Kompetenz in Sachen Sportlichkeit und Geschwindigkeit bekanntlich abzusprechen ist.

Freiheit:

Wird gerne verwechselt mit dem für sich beanspruchten Recht, unlustauslösende Regelungen zu bekämpfen oder zu ignorieren.

….

Lastenräder:

„Sie sind zu schwer, zu breit, viel zu schnell und werden von Leuten benutzt, die wie in einer Wahlwerbung der Grünen aussehen“, findet Welt-Blogger Don Alphonso [10]. Das Argument erweist seine glasklare Logik schon in dem Moment, in dem man ein Lastenrad mal neben ein SUV stellt. „Doch hier geht es nicht um Argumente, sondern um Gefühle“, wie die Zeit schreibt [11]. Lastenräder werden gerne von Leuten gefahren, die wir nicht mögen („Alnatura-Adel [12]„). Und deshalb sind Lastenräder doof.

…..

Parkraumbewirtschaftung:

Eingriff in das Gewohnheitsrecht, öffentlichen Raum beliebig in Anspruch nehmen zu dürfen.

..

Pünktlichkeit:

Erreichen Busse und Bahnen nie, Autos aber praktisch immer – zumindest, wenn man ausreichend Zeit für Staus und rote Ampeln einplant.

so, den Rest, genauso intelligent und zum schmunzeln, lest bitte auf heise.de, viel Spaß.

franz.K TuVis meets BI Keine Dietwegtrasse

Was macht das franz.K in den Zeiten ohne Veranstaltungen (coronabedingt)?

Vieles, aber ein Projekt ist franz.K-TuVis ist eine Online-Sendung zu unte34rscheidlichen Themen rund um das franz.K und darüber hinaus. Der Kulturbegriff wie ihn die franz.K-lerInnen versteht, geht weiter wi der allgemeine….

Aber schaut selber:, hier die letzte Sendung vom 26.03.2021:

alle ander bisherigen und zuküntigen Sendungen unter franz.K auf Youtube…..